„Ich brauche mehr Zeitmanagement." – So beginnt manches Erstgespräch. Und fast immer geht es am Ende um etwas anderes: um Prioritäten, um das Nein-Sagen, um eine Rolle, die zu groß geworden ist.
Das ist keine Schwäche der Klient:innen, sondern völlig normal. Das erste Anliegen ist der Griff, an dem wir das Thema fassen können. Die eigentliche Bewegung entsteht oft erst, wenn wir eine Ebene tiefer schauen.
Eine Frage, die fast immer hilft
„Angenommen, das Problem wäre morgen gelöst – woran würden Sie es zuerst merken?"
Die Antwort verrät mehr über das eigentliche Ziel als jede Problembeschreibung. Sie richtet den Blick nach vorn, macht das Abstrakte konkret – und öffnet den Raum für den nächsten Schritt.
Manchmal ist genau das die ganze Sitzung. Und manchmal reicht sie schon.